Schwedisches Magenband
Fragen zum Magenband
Wenn komplexe Programme
zur Gewichtsreduktion und gesunden Lebensweise nicht ausreichen, bieten wir die Adipositaschirurgie als Lösung an. Sie stellt eine nachhaltige und äußerst wirksame Methode zur Behandlung von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes dar.
Auch wenn die bariatrische Chirurgie sehr effektiv ist, ist eine nachhaltige Veränderung des Lebensstils für den Patienten entscheidend, um den Behandlungserfolg dauerhaft zu sichern.
Was und für wen ist der Eingriff geeignet:
Bei diesem Verfahren wird ein Silikonband mit einem weichen Ballon um den oberen Teil des Magens gelegt. Dadurch wird der Magen in zwei Abschnitte unterteilt, ähnlich wie eine Sanduhr. Diese restriktive bariatrische Methode unterstützt den Patienten dabei, die Nahrungsaufnahme zu reduzieren. Der Patient kann weiterhin normal essen, nimmt jedoch deutlich weniger zu sich, da der kleinere obere Magenabschnitt schnell gefüllt ist und somit das Sättigungsgefühl früher einsetzt. Anschließend gelangt die Nahrung langsam durch das Band in den unteren Teil des Magens.
Das Band ist verstellbar, da die Größe der Öffnung zwischen den Magenteilen je nach Füllstand des Ballons variiert. Unter der Haut des Patienten wird ein spezieller Port eingesetzt, der einen schnellen und einfachen Zugang zum Ballon ermöglicht. Direkt nach der Operation ist der Ballon zunächst leer. Der Arzt passt die Füllmenge im Laufe der Zeit an, basierend auf dem Gewichtsverlust des Patienten, seinem Sättigungsgefühl und seinem allgemeinen Gesundheitszustand.
Der wesentliche Vorteil des Magenbandes liegt darin, dass es bei Entfernung keine dauerhaften Veränderungen der Anatomie des Verdauungstraktes hinterlässt. Ebenso bleibt die Verdauung und Nährstoffaufnahme uneingeschränkt erhalten.
Das Band ist eine Behandlungsmethode, die besonders für stark übergewichtige Personen mit einem BMI über 40 geeignet ist. Ebenso profitieren Patienten mit einem BMI zwischen 35 und 40, die zusätzlich unter Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Auch übergewichtigen Menschen, denen es trotz wiederholter Versuche mit konservativen Methoden nicht gelungen ist, abzunehmen, kann dieses Verfahren effektiv helfen.
Wie der Eingriff verläuft
Die Operation erfolgt laparoskopisch, also minimalinvasiv. Zunächst wird eine kleine Kamera durch einen winzigen Schnitt nahe dem Bauchnabels in den Bauchraum eingeführt. Anschließend arbeitet der Chirurg mit langen, dünnen Spezialinstrumenten, für die ebenfalls kleine Einschnitte in die Bauchdecke gesetzt werden. Rund um den Magen wird ein kleiner Tunnel geformt, in den das Magenband eingesetzt und sorgfältig an den Magen angepasst wird.
Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert eine bis zwei Stunden.
Dauer der Hospitalisierung:
Die Aufenthaltsdauer in der Klinik beträgt 2 Tage.
Nach dem Eingriff:
Die Erholungszeit ist sehr kurz. Unmittelbar nach der Operation kann der Unterbauch geschwollen und empfindlich sein, zudem können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Diese Beschwerden lassen sich gut mit Medikamenten behandeln. Besonders wichtig ist jedoch, dass der Patient sein Essverhalten und seinen Lebensstil dauerhaft anpasst. Der Erfolg des Magenbandes zeigt sich schnell: Die meisten Patienten verlieren im ersten Jahr deutlich an Gewicht. Doch der Gewichtsverlust steht nicht im Vordergrund. Ziel der Operation ist eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustands sowie eine deutliche Linderung oder sogar Heilung der mit Adipositas verbundenen Erkrankungen. Innerhalb von zwei Jahren lassen sich bei Problemen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterinspiegel, Schlafstörungen und anderen Adipositas bedingten Krankheiten spürbare Verbesserungen feststellen.
Das ideale Ergebnis kann jedoch nur erreicht werden, wenn der Patient den Empfehlungen bezüglich Lebensstil, Diät und Sport nachkommt.
Der Preis für ein Magenband
AB 4.700 EUR
